Unsere Wirkung

Die Idee der GemüseAckerdemie wächst und gedeiht. Über 2.000 Kinder haben in Deutschland und Österreich bereits geackert, gepflanzt und das gewonnene Wissen in ihr Umfeld getragen. Um tiefgreifende gesellschaftliche Wirkung zu erreichen, liegt jedoch noch ein langer Weg vor uns.

Die jährliche Wirkungsanalyse und der hier vorliegende Wirkungsbericht – durchgeführt und geschrieben von einer extern beauftragten Erziehungswissenschaftlerin – sind ein weiterer wichtiger Schritt und verdeutlichen neben Transparenz unser wichtigstes Erfolgskriterium: Nachhaltige Wirkung!

„Ich glaube, das hätte es schon längst an Schulen geben müssen. Weil ohne die Landwirtschaft können die Menschen eigentlich nicht überleben.“

(Schüler aus Berlin)

Im Folgenden stellen wir dir einige Ergebnisse aus dem aktuellen Wirkungsbericht vor:

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Schüler

Das Feedback der mithilfe von leitfadengestützten Interviews befragten 40 Kinder zu ihrer Teilnahme an der GemüseAckerdemie ist sehr positiv. Fast alle gaben an, dass ihnen das Bildungsprogramm und die damit verbundene Arbeit draußen auf dem Acker großen Spaß gemacht haben. Besonders oft erwähnt wurde das Ernten des eigenen Gemüses als das große Highlight der AckerZeit.

„Ich habe auf dem Acker gelernt, dass es viel Arbeit bedeutet – vom Tomatensamen bis hin zur Tomate im Supermarktregal.“

(Schüler aus Berlin)

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Foto: Gartenschläger/MAZ

Lehrer, Schule und Umfeld

Als Hauptverantwortliche des Bildungsprogramms hat auch den Lehrern das Ackern mit ihren Schülern große Freude bereitet. Die Motivation, die GemüseAckerdemie mit den Kindern und Jugendlichen durchzuführen, lag bei allen befragten Lehrern darin, dass die Kinder durch das praktische Arbeiten einen Bezug zur Natur und den Lebensmitteln gewinnen. Doch nicht nur das Lehrerkollegium war involviert: Zwei Lehrer aus Berlin haben stolz erzählt, dass der GemüseAcker inmitten des Schulhofes zu einem Gemeinschaftsort für Jung und Alt, Groß und Klein, Schülern, Lehrern, Geschwistern, Eltern und Nachbarn geworden ist.

„Die GemüseAckerdemie hatte eine Wirkung und Bedeutung noch weit über die eigentliche Klasse hinaus.“

(Lehrer aus Berlin)

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Mentoren

Alle befragten Mentoren begleiteten die GemüseAckerdemie für unterschiedlich lange Zeit mit großem Spaß. Besonders geschätzt wurde die pädagogische Arbeit mit den Kindern als eine bereichernde Erfahrung. Zwei Mentoren mit agrarwissenschaftlichem Hintergrund, welcher aber keine Voraussetzung ist, hat es sehr gefallen, dass sie ihr Wissen aus dem Studium an die Kinder weitergeben konnten.

„Mir ist durch das Projekt klar geworden, wie wichtig es ist, Kindern das Thema von Anfang an beizubringen, damit sie mehr Bezug zu Nahrungsmitteln und deren Herstellung bekommen.“

(Mentorin aus Berlin)

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Eltern und Familie

Ein Ziel der GemüseAckerdemie ist unter anderem, das familiäre Umfeld der Kinder einzubeziehen und zu erreichen. Damit kann die Wirkung des Bildungsprogramms verstärkt werden und kommt der gesamten Familie der Kinder zugute. Besondere Anreize entstanden in den Familien, sich mehr mit gesunder Ernährung und Lebensmittelverschwendung zu beschäftigen und gemeinsam das Gemüse zuzubereiten und zu essen.

„Mein Sohn hat immer regelmäßig Gemüse mitgebracht, das fand ich toll. Dann fing er an Gemüse zu essen, was er vorher nicht mochte.“

(Mutter aus Berlin)

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Den vollständigen Wirkungsbericht 2015 kannst du hier herunterladen. 

© Ackerdemia - Die GemüseAckerdemie
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