Unser Konzept

Die GemüseAckerdemie ist ein ganzjähriges, theorie- und praxisbasiertes Bildungsprogramm mit dem Ziel, die Wertschätzung für Lebensmittel bei Kindern und Jugendlichen zu steigern und dem Wissens- und Kompetenzverlust im Bereich Lebensmittelproduktion, Entfremdung von der Natur, ungesunder Ernährung und Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken. Dafür haben wir ein Konzept entwickelt, das sich individuell in das bestehende Lehrangebot von Schulen und auch in Kitas integrieren lässt.

Innerhalb des Programms stellen wir alles Notwendige zur Verfügung: Saat- und Pflanzgut, Bildungsmaterialien sowie viele koordinative Leistungen, die einen reibungslosen Ablauf garantieren. Die Bewirtschaftung der Ackerfläche erfolgt durch die Kinder in Mehrgenerationen-Teams, die sich für jeweils eine Gemüseparzelle verantwortlich zeigen. Unter fachlicher und pädagogischer Anleitung bauen die Kinder und Jugendliche mehr als 25 verschiedene Gemüsearten nach ökologischen Kriterien an. Die Ernte wird im Anschluss vermarktet, so dass die Kinder die vollständige Wertschöpfungskette des Gemüses erleben und selbst gestalten.

"Ich hab vorher keine Zucchini gemocht und jetzt esse ich die einfach so roh. Und Rotkohl auch."

Schülerin aus Berlin

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Unsere Bildungsprinzipien

Der Lernansatz des Programms orientiert sich an den Leitlinien der „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“. Das Bildungsprogramm ist so aufgebaut, dass die Kinder anhand von verschiedenen Materialien und Methoden sowie in unterschiedlichen Lernsettings einzelne Teilkompetenzen weiterentwickeln.  Praktisch und theoretisch wird der Zusammenhang von umweltschonender Ressourcennutzung, Biodiversität, klimafreundlichem Konsumverhalten und nachhaltiger Landwirtschaft hergestellt. Unsere Prinzipien sind dabei:

  • Learning by doing
    Die Kinder ackern mit Kopf, Herz und Hand sowie selbstbestimmt. Sie lernen die Grundlagen des Gemüseanbaus und bekommen direkte Rückmeldung in Form der Ernte.
  • Ganzheitliches, ungezwungenes Lernen
    Die Kinder setzen sich kognitiv und spielerisch mit Gemüseanbau auseinander und üben in größeren Zusammenhängen zu denken.
  • Sozialkompetenz & Persönlichkeit
    Im Klassenraum vermeintlich „Schwächere“ entpuppen sich als AckerProfis und ernten Anerkennung und Selbstbewusstsein. Erfolgserlebnisse auf dem Acker steigern das Selbstvertrauen.
  • Perspektivwechsel & Reflexion
    Wie lebt eigentlich ein Regenwurm und was bedeutet der Tomatenanbau in Spanien für die Menschen dort? Die Kinder lernen unterschiedliche „Ansichten“ kennen und reflektieren ihr eigenes Verhalten im Kontext globaler Gerechtigkeit.
  • Relevanz & Authentizität
    Das Ackern und die Auseinandersetzung mit der (globalen) Lebensmittelproduktion knüpft an die Lebenswelt der SchülerInnen an. Dies motiviert Lösungen zu finden und neue Verhaltensweisen zu erproben.
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Ausgewählte Projekte

  • BioAcker macht Schule
    Im Rahmen des Projektes "BioAcker macht Schule" lernen Schülerinnen und Schüler an einem außerschulischen Lernort - dem eigenen SchulAcker - die Produktions- und Wirtschaftsweise des Ökolandbaus kennen.
© Ackerdemia - Die GemüseAckerdemie
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